Kurz nach dem 8.APCR bekam ich ein Mail von Pinjost - Ing. Jost Berger. Er ersuchte mich alle APCR - Teilnehmer über sein Graceland OPEN 2004 (Graceland, Neverland = Teile seines Wonsitzes) zu informieren und die Anmeldungsformalitäten zu übernehmen. Binnen weniger Stunden nach Erstellung der Anmeldung waren alle 25 Teilnehmerplätze restlos vergeben. Die Neugierde aller war groß..........

 
Am 7. August war es nun soweit - nach kurzer Autofahrt und perfekter Wegbeschreibung fanden wir zur Herrenmühle in Spielfeld (Melk).
Spielfeld - Nomen est omen.....
Beim Öffnen des Gartentores betraten wir eine andere Welt und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Liebevoll dekorierte Bäume, ungezählte freilaufende Tiere- Fasane - Hasen - Enten - schwarze, gefährliche Schwäne -  und jede Menge alter Grabsteine (Addams Family Flair) faszinierten auf den ersten Blick.
Schau selbst........
Ein verspielter Zeitgenosse unser Pinjost.....
Ein Himmelreich auf Erden.........
Nach einer kurzen Begrüßung und Besprechnug des Ablaufes hatten wir - vorwiegend DOT MATRIX Junkies -  Zeit uns auf den  EMs und Woodrails einzuspielen. Verhaltensregeln wurden uns auch mit auf dem Weg gegeben :

1) Auf Hasen schiffen ist verboten
2) Zu gute Spieler lassen wir durch die hauseigene Turbine laufen............


 
Bevor ich mich in das Pingetümmel warf, machte ich noch einen erlaubten ausgedehnten Streifzug durch Pinjost Anwesen. Vieles gab es zu entdecken.
Und ich dachte ich bin ein großer Sammler von alten Dingen......Wahnsinn.........
Arbeit bis zum Lebensende.........
An Ersatzteilen mangelt es ja nicht.....
Es wurde fleißig geübt und trainiert, ist gar nicht so leicht auf diesen Maschinen die Kugel richtig zu dirigieren. Ich hatte am Anfang meine liebe Müh damit, da ich diese Generation von Pins das letzte Mal in Jugendjahren gespielt hatte.
Ballheber - was ist das..................wan lernt nie aus.
Kleine Fehler wurden vom Meister sofort mit fachkundigem Wissen behoben.
In der Mittagspause schmausten wir köstlich im Stiftsrestaurant Melk. Bei einem kleinen Umdrunk wurde die einfachen Spielregeln für den Wettbewerb nochmals erklärt.
Jeder Teilnehmer mußte an allen 25 Geräten verschiedener Hersteller (Baujahren 1955 bis 1985) spielen und die Highscores notieren.
Es war ein einmaliges Erlebnis an so schönen, perfekt restaurierten Pins sein Glück zu versuchen.
An den einen oder anderen konnte ich mich noch aus vergangener Zeit erinnern. 
Auch unsere Girlies fanden Gefallen an den alten Pins......
Der Wettwerb wurde eher zur Nebensache........
.........das Spielen und "Aufnehmen" der alten Pins stand im Vordergrund
Vor allem die alten Woodrails haben es mir persönlich angetan, bei der Heimfahrt hab ich beschlossen mir einen einmal zuzulegen.
So einen Woodie muss man einmal gespielt haben.....
...besser gesagt gefühlt haben .....Träum......
Nach ca. 3 Stunden standen die Sieger (Uwe, Tom und Peter) fest, Gerlinde bekam den Rusty Pinball. Für mich reichte es zum ehrenvollen 4. Platz. :-)
So nebenbei gewann man auch einen Einblick in die Technik der EMs.
Im Anschluß bekamen wir noch eine Führung durch sein privates, individuell gestaltetes und  innovatives Kraftwerk......ja, ja der macht sich seinen Pinstrom selbst - kein Schmäh ....
Eine romantische Bootsfahrt im Mühlbach zum Abschluß
Ab Abend haben wir uns nochmals bei einer Grabplatte = Tisch zusammengesetzt und über unser Lieblingshobby philosophiert. 
Fazit

Obwohl die meisten von uns nur DOT-Matrix-Spieler sind, haben wir diese alten Pins in ihrem Wesen schätzen gelernt.

Ein unvergeslicher Tag, DANKE für die liebevolle Organisation, dein Engagement und kostenlose Verpflegung.

DANKE aber vor allem für dein Vertrauen, dass wir unbekümmert und frei auf deinen geliebten Pins spielen durften. Wo bekommt man sonst als Pinfan solche Raritäten unter seine Finger - es war ein Erlebnis der besonderen - einzigartigen Art, ein unvergesslicher 7. August 2004.

Danke für die Fotos, weitere Berichte und Fotos findet ihr beim Flipperhuhn. und bei Tom.